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Die Senegalhilfe-Stiftung Helfen über den Tag hinaus
Das Fundament unserer Arbeit in Senegal ist bis heute der Senegalhilfe-Verein e.V. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 hat der Verein mit mehr als 100 größeren und kleineren Projekten eine Entwicklungsarbeit verwirklicht, die sich zum Ziel gesetzt hat, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dank der Spendenbereitschaft eines großen Freundeskreises war dies möglich. Auch in Zukunft hoffen wir auf diese beispielhafte Unterstützung, damit wir die bisherige Arbeit fortsetzen können. Besondere Überlegungen mussten wir über die größeren Projekte anstellen. Dazu zählen an erster Stelle die drei Behindertenzentren in Mbour, Thiès und Tivaouane mit Werkstätten, Schulen, Kindergärten und kulturellen Aktivitäten. In den Werkstätten werden junge körperbehinderte Menschen zu Schneidern, Schuhmachern, Schreinern, Schlossern oder Buchbindern ausgebildet. In Mbour steht auch ein Internat zur Verfügung. Während der letzten Jahre konnten wir mit 50 Existenzgründungsprojekten die weitere berufliche Entwicklung der Behinderten ausbeuten. Das Landwirtschaftliche Ausbildungszentrum in Sandiara vermittelt jungen Männern und Frauen eine praxisbezogene Ausbildung in Gartenbau, Hühnerhaltung, Kaninchenzucht und Bullenmast. Wenn sie nach 9 Monaten in ihre kleinbäuerlichen Familienbetriebe zurückkehren, geben wir ihnen z.B. mit der Einrichtung einer Bullenmast eine spürbare Hilfe zur Verbesserung ihrer Existenz. Die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Projekte wächst von Jahr zu Jahr. Die Einnahmen ermöglichen aber nur die Finanzierung des laufenden Betriebes. Unsere Zentren werden auch in Zukunft überfordert sein, wenn größere Renovierungs- und Baumaßnahmen anstehen oder höhere Investitionskosten für die Neuanschaffung von Maschinen und Geräte auf sie zukommen. Deshalb haben wir im Jahr 2000 die Senegalhilfe-Stiftung gegründet. Damit möchten wir eine langfristige finanzielle Absicherung der größeren Projekte erreichen. Dazu ist ein Stiftungskapital von mindestens 500 000 Euro erforderlich. Dann wären wir in der Lage, den Projekten jährlich etwa 20 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Dieses Ziel haben wir noch nicht erreicht. Am 1. Juni 2006 beträgt das Stiftungskapital 446 613 53 Euro. Deshalb bitten wir unsere Freunde und Freundinnen, für die Stiftung zu werben oder auch bei besonderen familiären Anlässen an die Stiftung zu denken. Doris Racke Vorsitzende der Senegalhilfe-Stiftung
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Kontaktadresse:
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Hauptstr.
93, 67705 Trippstadt Tel. 06306/2917, Fax 06306/2632 |
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Bankverbindung:
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Kreissparkasse
Kaiserslautern
Kontonummer:
22277 Bankleitzahl: 540 502 20 |
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Biographische Notizen
Eine
Urlaubsreise nach Senegal im Jahr 1982 hat mein Leben total verändert.
Es war ein schöner und zugleich nachdenklich stimmender Urlaub. Wir
erlebten die Armut und die Not der Menschen in den Dörfern und Städten
um uns herum. Dies ließ mich nicht mehr los.
Dass
man nicht nur an sich selbst denken kann, habe ich sicher schon als Kind
erfahren. Ich wurde 1937 in Kaiserslautern geboren und bin in einer
Schar von 5 Kindern aufgewachsen. Krieg und Nachkriegszeit gingen nicht
spurlos an uns vorüber. Während ich noch die höhere Schule besuchte,
wurde ich im Bund der deutschen Pfadfinderinnen aktiv. Nach meiner
Verheiratung kümmerte ich mich nicht nur um die eigenen Kinder, sondern
versuchte immer wieder, Kindern in schwierigen sozialen Verhältnissen
zu helfen. Mein Engagement in
Hofstätten
führte dazu, dass ich in den Gemeinderat und in das Presbyterium gewählt
wurde. 18 Jahre lang war ich Mitglied der Landessynode der
Evangelischen Kirche der Pfalz und als erste Frau auch Mitglied der
Kirchenregierung. Ich gehöre der Synode der Evangelischen Kirche in
Deutschland und der Diakonischen Konferenz an.
Unter
der Zielsetzung „Hilfe zur Selbsthilfe“ hat der Senegalhilfe-Verein
e.V. seit seiner Gründung 1985 rund 60 Projekte mit einem Kostenaufwand
von ca. 6 Millionen Mark, darunter drei Behindertenzentren mit Werkstätten,
ein Flüchtlingsdorf, eine Marmeladenfabrik und ein landwirtschaftliches
Ausbildungszentrum, aufgebaut. Der Verein wird u. a. durch das
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert. Im
Juni 2000 bin ich von meinem 46. Arbeitsaufenthalt in Senegal zurückgekehrt:
Ein Urlaub und seine Folgen.
Tabellarische Angaben zu
ehrenamtlichen Tätigkeiten und öffentlichen
Anerkennungen:
1974
- 1978 :
Mitglied
des Gemeinderats Wilgartswiesen
1978
- 1996 :
Mitglied
der Landessynode und der Kirchenregierung der Evangelischen
Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)
seit
1991
Mitglied
der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland
1985 Gründung
des Senegalhilfe-Vereins e.V. (NRO)
seit
1985
Vorsitzende
des Senegalhilfe-Vereins e.V.
25.02.92
Verleihung
des Bundesverdienstkreuzes am Bande
16.01.95 Témoinage
de Satisfaction de la Commune de Thiès (Senegal)
20.06.95 Verleihung
des Kommandeurkreuzes des senegalesischen Löwenordens
06.05.99 Verleihung
der Verdienstmedaille der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd
06.05.99 Ernennung
zur Ehrenbürgerin der Stadt Tivaouane (Senegal)
von
1985-2010
75
Arbeitsaufenthalte in Senegal 2008 das Goldene Kronenkreuz der Diakonie das bei der letzten Landessynode für 30 Jahre kirchliches Engagement verliehen wurde
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