aktueller Bericht

Pressespiegel in chronologischer Reihenfolge

Rheinpfalz 23.09.2006

Doris Racke trifft

Senegals Präsidenten

TRIPPSTADT, Die Vorsitzende des Senegalhilfe-Vereins in Trippstadt, Doris Racke, hat an einem Abendessen teilgenommen, zu dem das Bundespräsidentenpaar Horst und Eva Köhler zu Ehren des Präsidentenpaares der Republik Senegal, Abdoulaye und Miriam Wade, im Schloss Bellevue (Berlin) geladen hatte. Wade siegte bei den Präsidentschaftswahlen 2000 gegen Amtsinhaber Abdou Diouf und ist seitdem Staatspräsident. Am Tag darauf hatte Doris Racke eine Audienz bei Staatspräsident Abdoulaye Wade in der Präsidentensuite im Hotel Adlon (Berlin). Die Audienz dauerte rund 20 Minuten. Doris Racke zufolge war der senegalesische Präsident sehr gut informiert über die Arbeit des Trippstadter Senegalhilfe-Vereins. Sie habe die Gelegenheit genutzt, ihm alle Probleme des Vereins vorzutragen: Er habe ihr zugesagt, als erste Hilfe einen Bus für die Menschen mit Behinderungen in Mbour/Senegal zur Verfügung zu stellen. (mü)

 

Lauftag am 19.06.2002

 im

Bindersbacher Tal

Teilnehmer:

Die 5. – 8. Klassen des Trifels – Gymnasiums.

Die Schülerinnen und Schüler laufen zugunsten des Senegalhilfe – Vereins von Frau Racke´.

 Die unterschiedlich langen Strecken (3km / 1km) können so oft wie möglich umrundet werden. Zeit spielt keine Rolle – die      gelaufenen Kilometer sind wichtig. Jeder Kilometer bringt über euere Sponsoren den Menschen im Senegal Hilfe.

 

Rheinpfalz: 29.07.1998

 

Rheinpfalz: 29.07.1998

Rheinpfalz: 16.02.1999

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Rheinpfalz: 22.02.1999

Rheinpfalz: 22.03.1999 

"Entwicklungshilfe mit Leib und Seele"

Veranstaltung des Senegalhilfe-Vereins in der Kleinen Kirche mit Musik und viel Information

h Ausführungen über die ethische Herausforderung der Entwicklungshilfe sowie ihr Beitrag zum Frieden zwischen Nord und Süd prägten die Veranstaltung des Senegalhilfe-Vereins Trippstadt am Samstag in der vollbesetzten kleinen Kirche. Einfühlsame Orgelmusik, Gesang, Gedichte und eindringliche Reden setzten Akzente. Auch eine Fotoausstellung über Senegal wurde eröffnet.

Nach einer Orgelimprovisation von Kantor Helmut Freitag stellte Doris Racke, Vorsitzende des Senegalhilfe-Vereins, die Zielvorstellungen des Vereins heraus. Mit der fünften öffentlichen Veranstaltung solle dazu beigetragen werden, ein Bild über das Leben der Menschen, ihre Kultur, Tradition und Denkweise, aber auch über die politischen und sozialen Verhältnisse entstehen zu lassen.

Ihr besonderer Gruß galt Kirchenpräsident Eberhard Cherdron und dem Präsidenten der Toradia-Kirche in Sulawesi in Indonesien, Isaak Lambe.

Beigeordneter Arne Oekkinghaus dankte Doris Racke und ihrem Team für den selbstlosen Einsatz. Er bat den Botschafter der Republik Senegal in Deutschland, General Mohamadou Keita, sich ins Goldene Buch der Stadt Kaiserslautern einzutragen.

Botschafter Keita sagte in seiner Ansprache, die Förderung des Friedens zwischen den Ländern des Nordens und des Südens werde in den Projekten des Senegalhilfe-Vereins beispielhaft verwirklicht. Die Menschen kämen einander im Zeitalter der Globalisierung nur dann näher, wenn sie sich der Politik des Gebens und Nehmens verpflichtet fühlten. jener Politik, die dem ersten Präsidenten von Senegal, Léopold Sédar Senghor, so am Herzen gelegen habe. Frieden, Entwicklung und Dialog gehörten zu den größten Herausforderungen des nächsten Jahrhunderts.

Dekan i. R. Karl Heinrich Beck war es aufgegeben, eine Brücke zu schlagen zu Senghor, der als Dichter und Philosoph afrikanisches Bewusstsein geprägt hat und auch tief in die geistige europäische Kultur eingedrungen ist. Becks Anmerkungen zum Leben und Denken Senghors mündeten in durch Musik interpretierte Gedichtvorträge, die der Freude am Leben Ausdruck verliehen, Formen der Angst darstellten, die Kindheit des Dichters plastisch machten und die Werke Gottes verdeutlichten, Sigrid Dege, Andrea Diehl und Michaela Grochulski verliehen den Gedichten Ausdruck und wirkten auch als Gesangs- und Akkordeon –Interpreten.

Im Vortrag von Landesbischof i. R. Klaus Engelhardt nahm ebenfalls der Schriftsteller Senghor großen Raum ein. Engelhardts Rede basierte auf dem Thema Entwicklungshilfe: Herausforderung zum Frieden in der Einen Welt'. Eine Welt sei keine Einheitskultur, sagte er. Sie fordere darin zum Frieden heraus, wenn man die Fremdheit gelten lasse, die einem bei Menschen anderer Rassen und Kulturen begegne. "Entwicklungshilfe mit Leib und Seele sehen Sie am Wirken des Senegalhilfe-Vereins", betonte er. Mit jedem Hilfsprojekt leuchteten Friedensspuren mitten in einer vielen friedlos erlebten Welt auf. Die Fotoausstellung über Senegal wurde von der zweiten Vorsitzen Ursula Jung eröffnet. Gezeigt wer Fotografien von Annelene Sonntag Sie hat Behindertenzentren, Schulen Kindergärten, Krankenstationen und Menschen fotografiert. (mü)

- Die Fotoausstellung über Senegal der Alten Eintracht ist montags 8 - 13 Uhr, dienstags und freitags von 8 - 20 Uhr mittwochs und donnerstags von 8-17 Uhr geöffnet.

Ideale der Freundschaft und der Brüderlichkeit

Trippstadt/Kaiserslautern: Botschafter Mhamadou Keita würdigt die Arbeit des Senegalhilfe-Vereins.

Großen Zuspruch hat am Samstag die Festveranstaltung des Trippstadter Senegalhilfe-Vereins zum 15-jährigen Bestehen in der Alten Eintracht in Kaiserslautern gefunden.

Die Vorsitzende Doris Racke stellte in ihrer Begrüßungsansprache die Frage in den Mittelpunkt, wie die außergewöhnlichen Belastungen des Vereins in der kommenden Zeit bewältigt werden könnten. Dazu zählen laut Racke größere Renovierungsarbeiten in den vom Verein errichteten Gebäuden in Senegal, ferner Umbau- und Erweiterungsprojekte sowie Investitionen in den Werkstätten. Man habe deshalb nach einer vom Verein unabhängigen Finanzierungsmöglichkeit gesucht und die Senegalhilfe-Stiftung gegründet, so Racke.

Als "Bilanz der Großzügigkeit" fasste General Moharnadou Keita, der Botschafter der Republik Senegal Deutschland, das Wirken des Trippstadter Vereins zusammen. Seit Doris und Dieter Racké dem Senegal begegnet seien, hätten sie sich unentwegt, den hilfsbedürftigsten und verletzlichsten Bevölkerungsschichten gewidmet, sagte der Botschafter. Zahlreiche Projekte, die ein Volumen von mehr als vier Millionen Mark erreichten, seien durchgeführt worden. Keita würdigte das kontinuierliche Engagement für die hohen ideale der Freundschaft, der Brüderlichkeit und der Solidarität, die allen Handlungen des Senegalhilfe-Vereins zu Grunde lägen.

Als eine von christlichem Geist bewegte, segensreiche Tätigkeit« bezeichnete auch der protestantische Kirchenpräsident Eberhard Cherdron das Wirken des Vereins. Eine unglaubliche Vielfalt an Leistungen sei erbracht worden, betonte Landrat Rolf Künne. Ebenso rühmte Inge Niemeyer vom Verband Deutscher Altpfadfindergilden die vorbildliche Hilfe zur Selbsthilfe, die der Verein praktiziere.  

„Senegal, ein Land mit Vergangenheit und Zukunft“ war der Titel eines Vortrags von der Bonner Botschaftsrätin Coura Bä. Die wesentlichen Stationen der bisherigen Arbeit des Senegalhilfe-Vereins listete Mamadou Fall, Direktor des Behindertenzentrums in Mbour, in seinem Bericht auf. Insgesamt sind nahezu 6o Hilfsprojekte in der Festschrift aufgeführt, die zum Jubiläum vom Verein herausgegeben wurde. (mü)

Deutsch-afrikanisches Treffen im Trippstadter Senegalhilfe-Verein: von links Coura Ba, Doris Racke, Mamabou Fall und der Botschafter der Republik Senegal, General Mohamadou Keita