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Festveranstaltung 15 Jahre Senegalhilfe - Verein
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Herr Botschafter,
Frau Botschaftsrätin,
Herr Kirchenpräsident,
Herr Oberbürgermeister,
Herr Landrat,
liebe Freundinnen und Freunde des
Senegalhilfe-Vereins! |
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Der Senegalhilfe-Verein feiert heute sein 15-jähriges
Bestehen und Sie alle sind gekommen. Ich heiße Sie herzlich willkommen
und hoffe, dass Sie es spüren, wie sehr ich mich freue, dass Sie in so
großer Zahl teilnehmen und Anteil nehmen an unserem festlichen
Zusammensein. Sie sind zum größten Teil aus der näheren Umgebung
gekommen, einige haben aber auch größere Entfernungen zurückgelegt,
etwa aus Bremen und x, um diesen Nachmittag und Abend unter uns zu sein.
So reiht sich auch dieser Tag in unsere öffentlichen Veranstaltungen
mit gleicher Anziehungskraft ein. Nach meiner Einschätzung bestätigt
sich darin, dass die persönlichen Kontakte und Beziehungen für das
gute Gelingen unserer Arbeit wichtig sind und hier zusammentreffen mit
dem Wunsch nach direkter Information, nach Begegnung und Gespräch.
Wir haben noch das frische Singen der Jungen und Mädchen
aus der Grundschule in Nussdorf in den Ohren. Ich begrüße Euch
zusammen mit Euren Lehrerinnen und Euren Eltern ganz herzlich und danke
Euch, dass Ihr die ganze musikalische
Umrahmung unserer Veranstaltung übernommen habt. Ich war schon
oft in Eurer Schule und habe seit vielen Jahren die klasse von Frau
Gerstle besucht. Ich habe Euch vieles erzählt und ihr habt viele Fragen
gestellt. Ihr wolltet immer genau wissen, wie die Menschen und besonders
die Kinder in Senegal leben. Was ich aber ganz toll finde, Ihr habt
nicht nur geredet, sondern etwas getan. Ihr habt viel Geld gesammelt,
mit dem wir Schulkindern in Senegal helfen konnten. Auch dafür danke
ich Euch herzlich.
Sehr geehrter Herr Botschafter, es geht wohl gegen
das Protokoll, dass ich zuerst die Kinder begrüßt habe, aber ich bin
sicher, dass Sie dafür Verständnis
haben und es als eine Ehre ansehen , gleich nach den Kindern begrüßt
zu werden. Ich heiße Sie gerne und herzlich willkommen und schließe in
meinen Gruß alle hier anwesenden Angehörigen der Botschaft der
Republik Senegal in Deutschland mit ein. Zwischen ihnen und dem
Senegalhilfe-Verein ist schon seit vielen Jahren eine hervorragende
Zusammenarbeit entstanden, die auch in guten menschlichen Beziehungen
ihren Ausdruck findet. Es ist mir sehr daran gelegen, dies einmal öffentlich
auszusprechen und dafür meinen aufrichtigen Dank zu sagen.
Sehr geehrte Frau Botschaftsrätin Bâ, Ihnen gebührt,
ein besonderer Gruß. Sie haben bereitwillig die Aufgabe übernommen,
uns heute in einem Vortrag
über die Geschichte Senegals, über die politische und wirtschaftliche
Situation und die Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit zu
informieren. Zu unserer großen Freude haben Sie sich außerdem bereit
erklärt, Ihren Vortrag in deutscher Sprache zu halten. Sie sind zwar
Germanistin und sprechen sehr gut deutsch, aber ich kann mir vorstellen,
dass wir Ihnen ein großes Maß an Arbeit zugemutet haben. Ich danke
Ihnen schon im Voraus von ganzem Herzen.
Sehr geehrter Herr Kirchenpräsident, vor wenigen
Stunden saßen wir noch bei der Tagung der Diakonischen Konferenz der
Evangelischen Kirche in
Deutschland in Cottbus zusammen. Sie haben dort Ihren besonderen Platz
als Vorsitzender des Ausschusses für Ökumenische Diakonie. Das ist der
Ausschuss, der aus den Spendengeldern der Aktion "Brot für die
Welt" vielfältige
Hilfe in der Dritten Welt leistet. Der Senegalhilfe-Verein hat mit
seinem Projekt „Landwirtschaftliches Ausbildungszentrum in Sandiara“
daran partizipiert. Ich begrüße Sie, Herr Kirchenpräsident,
und danke Ihnen herzlich, dass Sie zu uns gekommen sind. Durch meine
Mitarbeit in einigen Leitungsgremien unserer Kirche habe ich Erfahrungen
gewonnen, die mir auch in meiner Arbeit in Senegal hilfreich sind, vor
allem aber immer wieder zurückführen auf Grund und Ziel unseres Lebens
in dieser Welt..
Meine Damen und Herren, der Senegalhilfe-Verein hat
seinen Sitz in Trippstadt, in einem liebenswürdigen Dorf des
Landkreises Kaiserslautern. Es ist mir deshalb eine große Freude, Herrn
Landrat Künne begrüßen zu dürfen. Auch wenn der Einzugsbereich des
Senegalhilfe-Vereins weit über die Grenzen unseres Landkreises
hinausgeht, schätzen wir doch die Verbindungen vor Ort hoch ein. Wir
sind gerne präsent auf den örtlichen Festen mit Informations- und
Verkaufsständen und versuchen auf diese Weise im Gespräch mit den
Menschen, den Blick über die engen Grenzen hinaus zu richten und die
gemeinsame Verantwortung für die EINE WELT zu erkennen.
Meine Damen und
Herren, Sie konnten auf dem Programm dieser Festveranstaltung bei der
Ankündigung der Grußworte auch den Namen von Frau Inge Niemeyer
entdecken, die für den Verband deutscher Altpfadfindergilden sprechen
wird. Dahinter verbirgt sich die Tatsache, dass ich selbst einmal –
wie übrigens mein Mann auch und die stellvertretende Vorsitzende des
Senegalhilfe-Vereins Ursula Jung und deren Mann – in dem Verband
Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
aktiv mitgearbeitet habe. Sehr dankbar bin ich dafür, dass die
Altpfadfinder und Altpfadfinderinnen an der Arbeit des
Senegalhilfe-Vereins so großes Interesse haben und hier mit einer
Delegation vertreten sind. Ich begrüße Euch ganz herzlich und freue
mich, dass bei dieser Veranstaltung auch die jungen Pfadfinderinnen und
Pfadfinder vom Stamm Goten anwesend sind und wiederum ihre Mithilfe
angeboten haben.
Eine gute und erfreuliche Verbindung besteht auch zu
dem Rotaract-Club Kaiserslautern. Seit vielen Jahren unterstützen seine
Mitglieder unsere Arbeit durch tatkräftige Aktionen, aber auch durch
persönliche Mitarbeit in unseren Projekten in Senegal. Gruß und Dank
denen, die hier unter uns sind und auch zur Gestaltung unseres Festes
beitragen!
Meine Damen und Herren, vielleicht sind
sie schon in sorge, ich hätte vergessen, eine ganz wichtige Person zu
begrüßen. Mamadou Fall, der Direktor des Behindertenzentrums in Mbour,
ist heute nicht nur unser Gast. Er ist der Repräsentant unserer
senegalesischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er ist ein lebendiger
Teil unserer Arbeit in Senegal. Sein Verantwortungsbereich geht weit über
seine Aufgabe im Behindertenzentrum hinaus. Dort hat er vor fünf
Jahren, nach dem schmerzlichen Tod von Khady Guéye, die Leitung übernommen
und mit großer Energie und Sachkenntnis das Zentrum mit seinen Werkstätten,
mit dem Kindergarten, der Hauswirtschaftsklasse, mit der Orthopädischen
Abteilung weiterentwickelt. Mit besonderem Interesse hat er die
musisch-kulturelle Arbeit gefördert und mit der Tanz- und
Theatergruppe, der zum Teil auch Schwerbehinderte angehören,
internationale Erfolge und Anerkennung erlangt. Seine Erfahrungen mit
Behinderten in der täglichen Arbeit kann er auf eine segensreiche Weise
in seine ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender des Regionalverbandes der Körperbehinderten
in Mbour einbringen und dadurch sehr wirksam die Interessen der
behinderten Menschen vertreten. In unserer ganzen Arbeit ist Herr
Mamadou Fall für uns zu einem zuverlässigen und unverzichtbaren
Ratgeber und Mitarbeiter geworden. Er trägt Verantwortung in unseren
Projekten auch über die Stadt Mbour hinaus. Mit seiner Unterstützung
sind wir bereit schon bald ein viertes Behindertenzentrum
in der Stadt Rufisque zu bauen. So verstehen Sie, meine Damen und
Herren, dass ich Herrn Mamadou Fall mit besonderer Herzlichkeit begrüße.
Er wird in seinem Bericht noch einmal auf die wesentlichen Stationen der
bisherigen Arbeit des Senegalhilfe-Vereins zurückblenden.
Um so mehr wende ich mich den zukünftigen Aufgaben
des Senegalhilfe-Vereins zu und hier auch nur einer einzigen
Zielvorstellung. Obwohl die Projekte im wesentlichen den laufenden
Betrieb selbst finanzieren können, beschäftigt uns immer wieder die
Frage, wie denn außergewöhnliche Belastungen in Zukunft ohne unsere
Hilfe bewältigt werden können. Dazu zählen alle größeren
Renovierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Gebäude, Umbau- und
Erweiterungsarbeiten sowie Investitionen in den Werkstätten. Deshalb
suchten wir nach einer vom Senegalhilfe-Verein e. V.
unabhängigen Möglichkeit zur langfristigen finanziellen
Absicherung der großen Projekte. Nach langen Überlegungen haben wir am
9. August dieses Jahres die Senegalhilfe-Stiftung gegründet. Wir
brauchen ein Stiftungskapital von mindestens 1 Million DM (streben an).
Durch einige außergewöhnliche Zuwendungen konnten wir mit einem Gründungskapital
von 152.000,00 DM beginnen, das inzwischen auf 180.000,00 DM angewachsen
ist. Das Ziel ist aber noch lange nicht erreicht. Deshalb möchte ich
auch hier die herzliche Bitte aussprechen, uns dabei zu unterstützen.
Auch jeder kleinere Betrag wird uns eine wichtige Hilfe sein.
Allerdings kann ich die Sorge nicht verschweigen, dass durch unseren
Aufruf für die Stiftung die finanzielle Unterstützung der normalen
Arbeit des Senegalhilfe-Vereins leiden könnte. Ich hoffe auch in
Zukunft auf das Verständnis und die Hilfsbereitschaft derer, die bisher
schon in großer Treue und Zuverlässigkeit den Senegalhilfe-Verein e.
V. finanziell getragen
haben. So münden meine Worte in einen großen und herzlichen Dank an
alle, die an unserer Seite stehen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, die hier und in Senegal ihre Zeit und Kraft zur Verfügung
stellen, besonders auch denjenigen, die sich für die Vorbereitung
dieses Festes eingesetzt haben und auch an diesem Tag aktiv mitarbeiten.
Ich freue mich, dass wir mit unserer Veranstaltung
wieder Gäste in dieser Kirche und in dem Gemeindezentrum Alte Eintracht
sein dürfen. Dem Hausherrn, Herrn
Dekan Weber, aber auch dem Mann im Hintergrund, der für alles
sorgt, Herrn Engel, sage ich meinen herzlichen Dank.
Und nun wünsche ich uns allen einen guten Verlauf
der Festveranstaltung und ein frohes Zusammensein beim gemeinsamen
Abendessen.
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Kinder der Grundschule Nußdorf gestalten die Feier.
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Sie singen und spielen und haben viel Geduld.
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Der Kirchenpräsident der evang. Landeskirche der Pfalz Cherdron richtet Grüße und beste Segenswünsche aus. |
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Der Botschafter der Republik Senegal bei seiner Begrüßung
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Mesdames, Messieurs
L’invitation que m’a faite la
Présidente du Senegalhilfe-Verein
est pour moi un très grand honneur et aussi l’occasion de venir
devant vous. Vous exprimer au nom de tous les handicapés moteur
du Sénégal et de la région de Thiès en général et de ceux
de Mbour en particulier, nos sentiments de satisfaction de l’action
humanitaire multiforme et multisectorielle que votre organisation mène
pour promouvoir la dignité des personnes handicapées en oeuvrant pour
leur complet épanouissement et leu meilleure intégration a toute forme
de vie sociale. |
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Nous ne sommes pas en Allemagne
mais nous savons que ce que vous avez réalisez chez nous ne peut être
réalisé que par des personnes aguerries au sacrifice, des personnes de
cœur, de grandes âmes.
En matière d’action pour la
promotion et la réinsertion des personnes handicapées au Sénégal, on
ne peut pas égaler le Senegalhilfe-Verein.
L’impact de votre action sur
les populations est remarquable :
Je reviens au centre de
formation agricole de Sandiara réalise par cofinancement du
Senegalhilfe-Verein et de « Pain pour le monde ». Ce centre
est venu à point nomme parce qu’il va permettre à des jeunes ruraux
handicapés comme valides, de rester dans leur terroir ce qui participe
à freiner l’exode rural. Ainsi, ce centre est pour le Sénégal un
important outil de développement car l’exode rural reste encore un
problème de population qui préoccupe beaucoup nos Etats. Nous pensons
qu’avec ce centre. Le gouvernement du Sénégal accordera plus
d’attention à votre organisation pour lui apporter son soutien ceci
particulièrement pour les formalités administratives.
Mon séjour ici me permet
d’exprimé au nom de tous ceux qui beneficent de l’œuvre du
Senegalhilfe-Verein la profonde gratitude que nous éprouvons et de
remercier à tous ceux qui soutiennent cette œuvre par leur travail et
leurs donations.
Je ne termine pas sans parler
de la troupe de ballet des handicapés moteurs qui fait l’orgueil de
notre centre à Mbour. Elle a déjà participé avec grand succès à
des rencontres internationaux à Saint Etienne en 1990 et à Los Angeles
en 1998. Elle va se produire à Strasbourg le 22 et le 23 novembre de
cette année. Je vous invite d’y venir- ce serait un grand honneur
pour nous et peut-être aussi une satisfaction pour vous.
Je vous remercie. |
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„Senegal, ein Land mit Vergangenheit und Zukunft“ war der Titel eines Vortrags der Bonner Botschaftsrätin Coura Bä.
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Die
wesentlichen Stationen der bisherigen Arbeit des Senegalhilfe-Vereins
listete Mamadou Fall, Direktor des Behindertenzentrums in Mbour,
in seinem Bericht auf.
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Die Altpfadfinder blicken auf eine lange Zeit der Unterstützung des Vereins zurück.
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Frau Jung lädt alle Gäste zum gemeinsamen Abendessen ein. |
Die fleißigen Grundschüler überreichen Ihr Geschenk. |
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